Inkonsequent³
redblog - 30. Juli, 16:19 - Politik
Am 1. Juni 2008 übernahm Norbert Hansen seinen neuen Job als Personalvorstand der Deutschen Bahn (DB). Zuvor war er noch Chef von Transnet.
Der Wechsel von der Spitze der Arbeitnehmervertretung zur Spitze der Arbeitgebervertretung erfolgte nahtlos. Gewerkschaftsmitglied wollte Hansen jedoch weiter bleiben. In der letzten Woche teilte die Gewerkschaft nun mit, dass dem nichts entgegenstünde. Anträge auf Ausschluss aus der Gewerkschaft seien unbegründet und daher abgewiesen worden. Die Transnet-Ortsverwaltung Husum hatte einen entsprechenden Antrag mit "Verrat gegenüber der Gewerkschaftsbewegung" begründet.

Bevor sein Wechsel in den Vorstand bekannt geworden war, erklärte Hansen in der BILD, was den Arbeitnehmern künftig blühen werde: Rationalisierung, Jobabbau, Mehrarbeit. Für mehr als 1000 Mitglieder brachte dies und der Arbeitsplatzwechsel nun das Fass zum Überlaufen. Sie kündigten ihren Austritt aus der Gewerkschaft Transnet an.
Unter Hansen war die Gewerkschaft weniger eine Interessenvertretung der DB-Beschäftigten als vielmehr ein Helfershelfer für die Mehdron'schen Privatisierungsträume.
Konsequent wäre man bei Transnet nun, wenn man Hansen wenigstens noch den Posten des Ehrenvorsitzenden überhelfen würde. Dies würde ins Bild passen, am Ende ist man jedoch dortinkompetent inkonsequent.

Der Wechsel von der Spitze der Arbeitnehmervertretung zur Spitze der Arbeitgebervertretung erfolgte nahtlos. Gewerkschaftsmitglied wollte Hansen jedoch weiter bleiben. In der letzten Woche teilte die Gewerkschaft nun mit, dass dem nichts entgegenstünde. Anträge auf Ausschluss aus der Gewerkschaft seien unbegründet und daher abgewiesen worden. Die Transnet-Ortsverwaltung Husum hatte einen entsprechenden Antrag mit "Verrat gegenüber der Gewerkschaftsbewegung" begründet.

Bevor sein Wechsel in den Vorstand bekannt geworden war, erklärte Hansen in der BILD, was den Arbeitnehmern künftig blühen werde: Rationalisierung, Jobabbau, Mehrarbeit. Für mehr als 1000 Mitglieder brachte dies und der Arbeitsplatzwechsel nun das Fass zum Überlaufen. Sie kündigten ihren Austritt aus der Gewerkschaft Transnet an.
Unter Hansen war die Gewerkschaft weniger eine Interessenvertretung der DB-Beschäftigten als vielmehr ein Helfershelfer für die Mehdron'schen Privatisierungsträume.
Konsequent wäre man bei Transnet nun, wenn man Hansen wenigstens noch den Posten des Ehrenvorsitzenden überhelfen würde. Dies würde ins Bild passen, am Ende ist man jedoch dort
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