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Sonntag, 6. Juli 2008

Über Yahoo News


Yahoo bietet unter de.news.yahoo.com aktuelle Meldungen von Presseagenturen. Geordnet nach Themen und Regionen kann sich die geneigte Leserschaft dann aussuchen, was ihn oder sie interessiert. Auch zu Lateinamerika bietet man dieses Angebot an: aktuelle Pressemeldungen von AP, AFP und DPA zu Lateinamerika.
An "normalen Tagen" findet man hier zwei, vielleicht mal drei Artikel. Meist sind es politische Meldungen, oft genug jedoch auch Boulevard. Hintergründiges so gut wie nie. Nicht sonderlich viel für eine Region, in der ca 500 Millionen Menschen leben.

Passiert dann jedoch mal was außergewöhnliches, wie die Krankheit Fidel Castros oder die Befreiung von Ingrid Betancourt, dann werden minütlich neue Beiträge über die Datenleitungen geschickt, mit den immer selben Informationen. Das ist Journalismus ...

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Gegen § 129, 129a und 129b


Am gestrigen Samstag zogen über 400 durch die baden-württembergische Landeshauptstadt, um gegen die "Terrorismus"paragrafen §129, 129a und 129b zu protestieren. ... Dieser Prozess ist der erste größere 129b-Prozess gegen eine linke Organisation. Der Paragraph 129b stellt die Mitgliedschaft, Unterstützung und Werbung für eine sogenannte "terroristische" Vereinigung im Ausland unter Strafe. Dass es nicht bei diesem einzelnen Prozess bleiben wird, ist offensichtlich. Bereits jetzt laufen weitere 129b-Ermittlungen gegen andere migrantische Linke, wie zum Beispiel gegen 10 Mitglieder der ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei). ...
Den ganzen Bericht und Fotos gibt es auf trueten.de

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EU-Abschieberichtlinie: Chavez geht weiter


Nachdem am 18. Juni das Europäische Parlament der "EU-Abschieberichtlinie" zustimmte, reagierten vor allem die lateinamerikanischen Regierungen, gleich welcher politischer Ausrichtung, sehr verärgert über die EU-Migrationspolitik. In den bürgerlichen Medien spielte dieser Protest kaum eine Rolle. Ausnahme wie so oft bildete die Reaktion von Venezuelas Präsident Hugo Chavez. Dieser hatte angekündigt, allen europäischen Länder, die die Richtlinie umsetzen, künftig kein Öl mehr liefern zu wollen.

Sowohl Medien als auch Politik reagierten gelassen und bezeichneten die Ankündigung von Chavez als Spinnerei und leere Drohung, Europa würde so gut wie kein Öl aus Venezuela beziehen. So ganz leicht will sich Chavez dann doch nicht abspeisen lassen.
Am Samstag erklärte er nun, "Banken und andere Unternehmen aus Ländern, die die neue Richtlinie anwenden, könnten ihre Zulassung in Venezuela verlieren".

Wer nicht hören will, muß spüren ...

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"We believe in free speech ..."


Dämlicher geht's nimmer. Da bezeichnet eine Frau US-Präsident Bush während einer seiner Reden als "Kriegsverbrecher" und wird ruppig abgeführt. Wenig später erklärt Bush: "We believe in free speech in the United States of America."

Interessant natürlich auch die anderen Kommentare, die sich Bush dort anhören muss.

via

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Einschaltquote, nein...
Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
Käse
Warum fallen? In der logischen Konsequenz dürften...
Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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