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Donnerstag, 24. April 2008

Chile: Zehntausende protestierten für "Pille danach"


Jedes Jahr werden in Chile 40.000 Kinder von Frauen unter 19 Jahren geboren, 13 % aller 14-jährigen Mädchen sind bereits Mutter.
Dies veranlaßte die Regierung von Michelle Bachelet im September 2006 die kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln an Jugendliche einzuführen, auch die "Pille danach".
Anfang April 2008 stoppte das chilenische Verfassungsgericht stoppte die kostenlose Abgabe der "Pille danach" mit fünf gegen vier Richterstimmen. Gegen die Abgabe hatten 31 Abgeordnete mit Unterstützung der katholischen Kirche geklagt, weil sie den Gebrauch des Verhütungsmittels mit Abtreibung gleichsetzen.

Am Dienstag protestierten allein in der chilenischen Hauptstadt fast 20.000, vor allem Jugendliche, gegen diese Gerichtsentscheidung. Landesweit waren es nach Aussagen der Organisatoren vom Movimiento por la Defensa de la Anticoncepción 35.000 Demonstranten. Diese richteten sich jedoch nicht nur gegen die Gerichtsentscheidung, sondern auch gegen das antidemokratische System, was in Tradition Pinochets steht.

Bilderquelle: kallejero

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Online-Bespitzelung bemerken, aber wie?


Woran könnte man merken, daß man an seinem Rechner bespitzelt wird? Die Titanic, wer sonst, weiß es:
  • Sie bekommen plötzlich keine Penisvergrößerungs-Spams mehr, nur noch Bombenanschlagsvergrößerungs-Spams
  • Ein neues Kabel kommt aus ihrem Computer und läuft durch das gekippte Fenster über den Parkplatz vor dem Haus in einen VW-Bus, aus dem wildes Schreibmaschinenklappern zu hören ist
  • Sie werden alle drei Mausklicks gefragt, ob Sie WIRKLICH KEINE Sicherheitskopie auf "Mobiles Laufwerk BKA" machen wollen
  • Vista läuft plötzlich fehlerfrei
  • Wenn Sie den Computer herunterfahren, hören Sie aus den Boxen: "Och Mensch! Ich war gerade mitten im dritten Level!"
via

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Neue US-Militärbasis in Peru?


In Peru machen neue Spekulationen über die Installation einer Militärbasis der USA die Runde. Als Indizien führt TeleSUR die Anwesenheit von US-Soldaten im Dschungel und die Flexibilisierung der Richtlinien, die die Einreise von militärischem Personal ohne Waffen regelt. Nach Angaben des peruanischen Oppositionspolitiker Ollanta Humala bereits seit einiger Zeit US-Soldaten im Dschungel am Aufbau einer solchen Basis arbeiten. Die Regierung hatte bereits mehrfach dies zurückgewiesen.

Militärbasen in Lateinamerika sind für die USA von zentraler Bedeutung im Zusammenhang mit dem Plan Colombia. So haben sie auf dem Luftwaffenstützpunkt der ecuadorianischen Armee in Manta eine Basis. Da es erklärtes Ziel der ecuadorianischen Regierung ist, die Nutzungsverträge 2009 nicht zu erneuern, wäre die Einrichtung einer neuen Operationsbasis nur eine logische Folge der us-amerikanischen "Sicherheits"politik in Lateinamerika.

nach Meinung von Humala wiederholt sich nun die Geschichte. Vor 21 Jahren richtete die US-Armee die erste Militärbasis in Peru ein, auch damals galt der Anti-Drogen-Kampf als Begründung. Bereits damals wurde Peru von Präsident Alan García regiert.

Ollanta Humala denuncia instalación de bases militares de EEUU en Perú

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kommentare

Einschaltquote, nein...
Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
Käse
Warum fallen? In der logischen Konsequenz dürften...
Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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