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Freitag, 18. April 2008

Wie der "böse gelbe Mann" von Tibetprotesten profitiert


Pins und Flaggen gehören dieser Tage zum Standardrepertoir der Tibetfreiheitskämpfer, die ihre Kraft aus dem unermüdlichen Lächeln des Dalai Lamas schöpfen.
Zur Einrichtung seines Gottesstaates kann er auf sie zählen. Ebenso wie die chinesischen Pin- und Flaggenproduzenten.


Foto: extra3

Siehe auch die schöne Karrikatur "Boycott Beijing".

Literaturempfehlung:
Colin Goldner: Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt.
Teil 1 und Teil 2, erschienen in junge Welt

via via

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Chancen für einen Wandel in Paraguay?


Wenn am Sonntag in Paraguay gewählt wird, besteht die Chance die 60jährige Macht der konservativen Colorados zu beenden. Dafür stünde der Befreiungstheologe Fernando Lugo. Getragen von einem breiten Bündnis von links bis liberal. Welche Chancen für einen Wandel es geben könnte, damit beschäftigt sich das aktuelle Ondainfo Special . ondainfoSoja ist das Konfliktthema Nummer Eins in Paraguay. Eigentlich eine feine Pflanze, lassen sich aus ihr doch sowohl Biosprit, als auch Futtermittel gewinnen. Doch an der Soja verdienen hauptsächlich brasilianische Großgrundbesitzer, der Staat kassiert im Gegensatz zu Argentinien keine Exportsteuern und die Monokulturen vergiften die Umwelt und verdrängen Kleinbauerngemeinden. Soja ist aber auch zum Symbol für die Herrschaft der seit 60 Jahren regierenden Colorado-Partei geworden. Eine Herrschaft, die durch einen ehemaligen Bischof und Befreiungstheologen am kommenden Sonntag ins Wanken geraten könnte.

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Jahresgehalt: 3.700.000.000 $


Die US-Investorenzeitschrift Alpha Magazine veröffentlichte dieser Tage eine Liste der zehn bestbezahlten Investmentmanager. Angeführt wird diese von John Paulson (Paulson Investment Company), der 2007 3,7 Milliarden US-$ erhielt. In einem solchen Fall kann man schwerlich vom "verdienen" sprechen.

Wie hat er das geschafft? Er setzte mit seinem Unternehmen und den von diesem verwalteten Fonds auf die Wirtschaftskrise. Während andere Fonds Milliarden abschreiben oder gar Insolvenz abmelden mußten, stieg das von der Paulson Investment Company verwaltete Vermögen innerhalb eines Jahres von sechs auf 28 Milliarden Dollar.
Die FR beschrieb, was man mit diesem Jahresgehalt machen könnte:
  • Finanzierung der kompletten Frankfurter Stadtverwaltung für ein Jahr
  • Aufkauf der kompletten Jahresproduktion an Waren und Dienstleistungen verschiedener afrikanischer Länder
  • Finanzierung von ALG II für 560 000 Hartz-IV-Empfänger
  • komplette Versorgung der Karibik mit Reis (100 kg pro Kopf)

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Einschaltquote, nein...
Das ist ja stark. Kannte Democracy Now bis jetzt nur...
neuer Okto-Fan (Gast) - 2. Dezember, 14:09
übertreibung, schon...
übertreibung, schon mal gehört?
redblog - 30. November, 18:59
Käse
Warum fallen? In der logischen Konsequenz dürften...
Stormbound (Gast) - 30. November, 17:46

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