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Freitag, 7. März 2008

Rotes Kreuz: Kolumbien verletzte Genfer Konvention


Die kolumbianische Regierung veröffentlichte dieser Tage ein Video der Militäraktion gegen die FARC auf ecuadorianischen Territorium.

Lilian Toapanta, Repräsentantin des Ecuadorianischen Roten Kreuzes, erklärte gestern auf einer Pressekonferenz, Kolumbien habe bei dem Militäreinsatz die Erste Genfer Konvention verletzt, die besagt, daß "Verletzte und erkrankte Angehörige der bewaffneten Streitkräfte unterschiedslos durch jede am Konflikt beteiligte Partei zu schützen und zu versorgen" sind. Dabei bezog sich Toapanta auf das von der kolumbianischen Regierung veröffentlichte Video. Zu sehen ist dort, daß eine Frau gefesselt am Boden liegt und von Soldaten umringt ist. Nach Abgaben von Prensa Latina handelt es sich dabei um Lucía Andrea Morett Álvarez, eine mexikanische Philosphie- und Literaturstudentin.
Morett wurde ebenso wie zwei weitere verletzte Frauen von der ecuadorianischen Armee am Ort des Geschehens gefunden, als diese den Ort nach dem Angriff besichtigten. Die drei wurden in ein Militärkrankenhaus nach Quito gebracht.


Also wurde zumindest Lucía Morett bewußt von der Armee verletzt zurückgelassen. Toapanta verwies darauf, daß nur die drei Verletzten sowie ihre Familien ein Verfahren anstrengen können.

"Mi hija no es guerrillera"

ExklusivInterview des Vaters von Lucía Morett
Quelle: TeleSUR

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Von Provokateure, Paramilitärs und Putschisten


In der aktuellen Ausgabe des Freitags liefert der Schriftsteller und Journalist Raul Zelik eine gute Analyse der Vorgänge zwischen Kolumbien und seinen Nachbarländern Venezuela und Ecuador nach der Aggression durch Kolumbien. ... Tatsächlich ist die bekannte Faktenlage genau andersherum. Was Kolumbien Armee getan hat, reiht sich in eine Kette von Angriffen gegen die Linksregierungen der Nachbarländer ein. Die Empörung in Quito und Caracas hat denn auch weniger mit den Tod des Rebellen Reyes als vielmehr damit zu tun, dass von Kolumbien immer wieder eigenartige Geheimaktionen ausgehen. ...

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Bush und Cheney: Drohende Verhaftung


Sollte es den US-Präsidenten George Bush jr. und seinen Vize Dick Cheney in die US-Gemeinden Brattleboro und Marlboro (Südvermont) verschlagen, könnten sie Gefängnis landen.



Die Einwohner der beiden Gemeinden, zusammen ca. 13.000, haben in einem Volksentscheid bestimmt, dass der Präsident und sein Vize wegen «Verbrechen gegen die Verfassung» zu verhaften sind. Sollten sie die Orte besuchen, sind sie von der Polizei festzunehmen.

Die Abstimmung wurde mit den Vorwahlen für die Präsidentschaftswahl verbunden. Natürlich handelt es sich nur um eine symbolische Entscheidung, dem sind sich auch die Einwohner klar. Beide Gemeinden haben eine liberale Tradition, so ist es in Brattleboro im Gegensatz zu vielen amerikanischen Gemeinden ausdrücklich erlaubt, sich öffentlich nackt zu zeigen.

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