Rotes Kreuz: Kolumbien verletzte Genfer Konvention
redblog - 7. März, 10:09 - Lateinamerika
Die kolumbianische Regierung veröffentlichte dieser Tage ein Video der Militäraktion gegen die FARC auf ecuadorianischen Territorium.
Lilian Toapanta, Repräsentantin des Ecuadorianischen Roten Kreuzes, erklärte gestern auf einer Pressekonferenz, Kolumbien habe bei dem Militäreinsatz die Erste Genfer Konvention verletzt, die besagt, daß "Verletzte und erkrankte Angehörige der bewaffneten Streitkräfte unterschiedslos durch jede am Konflikt beteiligte Partei zu schützen und zu versorgen" sind. Dabei bezog sich Toapanta auf das von der kolumbianischen Regierung veröffentlichte Video. Zu sehen ist dort, daß eine Frau gefesselt am Boden liegt und von Soldaten umringt ist. Nach Abgaben von Prensa Latina handelt es sich dabei um Lucía Andrea Morett Álvarez, eine mexikanische Philosphie- und Literaturstudentin.
Morett wurde ebenso wie zwei weitere verletzte Frauen von der ecuadorianischen Armee am Ort des Geschehens gefunden, als diese den Ort nach dem Angriff besichtigten. Die drei wurden in ein Militärkrankenhaus nach Quito gebracht.
Also wurde zumindest Lucía Morett bewußt von der Armee verletzt zurückgelassen. Toapanta verwies darauf, daß nur die drei Verletzten sowie ihre Familien ein Verfahren anstrengen können.
"Mi hija no es guerrillera"

Lilian Toapanta, Repräsentantin des Ecuadorianischen Roten Kreuzes, erklärte gestern auf einer Pressekonferenz, Kolumbien habe bei dem Militäreinsatz die Erste Genfer Konvention verletzt, die besagt, daß "Verletzte und erkrankte Angehörige der bewaffneten Streitkräfte unterschiedslos durch jede am Konflikt beteiligte Partei zu schützen und zu versorgen" sind. Dabei bezog sich Toapanta auf das von der kolumbianischen Regierung veröffentlichte Video. Zu sehen ist dort, daß eine Frau gefesselt am Boden liegt und von Soldaten umringt ist. Nach Abgaben von Prensa Latina handelt es sich dabei um Lucía Andrea Morett Álvarez, eine mexikanische Philosphie- und Literaturstudentin.
Morett wurde ebenso wie zwei weitere verletzte Frauen von der ecuadorianischen Armee am Ort des Geschehens gefunden, als diese den Ort nach dem Angriff besichtigten. Die drei wurden in ein Militärkrankenhaus nach Quito gebracht.
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Also wurde zumindest Lucía Morett bewußt von der Armee verletzt zurückgelassen. Toapanta verwies darauf, daß nur die drei Verletzten sowie ihre Familien ein Verfahren anstrengen können.
"Mi hija no es guerrillera"
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