ELN fordert Anerkennung als "kriegsführende Partei"
redblog - 2. Februar, 07:17 - Lateinamerika
Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender teleSUR meldet, fordert die kolumbianische Guerillaorganisation ELN die Anerkennung als "kriegsführende Partei".
Damit greift de Guerilla einen Vorschlag von Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez auf. Dieser sprach sich vor kurzem dafür aus, sowohl FARC als auch ELN international als "kriegsführende Partei" anzuerkennen und die beiden Gruppen von den Terrorlisten zu streichen. Dies wäre ein politischer Schritt in Richtung Lösung des politisch-militärischen Konfliktes in Kolumbien.
In einer Ansprache von ELN-Chef Nicolás Rodríguez Bautista, die exklusiv von teleSUR ausgestrahlt wurde, forderte dieser ebenfalls ein Abkommen zum humanitären Austausch von Gefangenen.
"Um einen Weg zu einer politischen Lösung zu ebenen, muss ein Abkommen über die Kriegsführung initiiert werden, das die Kriegsausrüstung und das Vorgehen der teilnehmenden Parteien beschränkt."
Der von der USA vorangetriebenen Plan Colombia und die Seguridad Democrática von Präsident Alvaro Uribe seien beide Teil eines Krieges.
teleSUR, 31.01.2008


Damit greift de Guerilla einen Vorschlag von Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez auf. Dieser sprach sich vor kurzem dafür aus, sowohl FARC als auch ELN international als "kriegsführende Partei" anzuerkennen und die beiden Gruppen von den Terrorlisten zu streichen. Dies wäre ein politischer Schritt in Richtung Lösung des politisch-militärischen Konfliktes in Kolumbien.
In einer Ansprache von ELN-Chef Nicolás Rodríguez Bautista, die exklusiv von teleSUR ausgestrahlt wurde, forderte dieser ebenfalls ein Abkommen zum humanitären Austausch von Gefangenen.
"Um einen Weg zu einer politischen Lösung zu ebenen, muss ein Abkommen über die Kriegsführung initiiert werden, das die Kriegsausrüstung und das Vorgehen der teilnehmenden Parteien beschränkt."
Der von der USA vorangetriebenen Plan Colombia und die Seguridad Democrática von Präsident Alvaro Uribe seien beide Teil eines Krieges.
teleSUR, 31.01.2008

Artikel bewerten:

0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

























