Freitag, 28. Dezember 2007

Koch macht auf DVU


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Der Uribist der FAZ hat das Wort


In der heutigen Ausgabe der FAZ darf Josef Oehrlein, Lateinamerika-Korrespondent der Zeitung, auf Seite eins mächtig vom Leder ziehen. Unter der Überschrift "Feldherr Chávez" läßt Oehrlein nichts aus, um gegen Chavez zu wettern. Dabei bedient er die alten und immer wieder runtergeratterten Anschuldigungen und verquickt diese mit abstrusen Vermutungen, wenn er zum Beispiel schreibt: "Und weil ihm [Chavez, Anm. redblog] dazu jedes Mittel recht ist, in letzter Konsequenz vielleicht sogar physische Gewalt".

Interessant ist vor allem der letzte Abschnitt des Artikels. Darin beschäftigt sich der Oehrlein mit der bevorstehenden Freilassung dreier Geiseln der kolumbianischen FARC und der Rolle von Chavez. "Mit seinem Feldherrnplan für die Befreiung der Farc-Geiseln trägt Chávez schließlich entscheidend dazu bei, die kolumbianische Guerrilla, mit der er recht unverhohlen sympathisiert, salonfähig zu machen."
Es soll also keine Anerkennung geben, keine Verhandlungen. Damit outet sich Oehrlein als beinharter Uribist. Der kolumbianische Präsident würde am liebsten auf die Freilassung verzichten und weiterhin seine Politik der harten Hand fahren. Das ist jedoch auf Grund des internationalen Druckes nicht möglich, er sah sich genötigt, der Initiative zuzustimmen. Der humanitäre Gefangenaustausch, wie ihn die meisten der Angehörigen fordern, macht mit der bevorstehenden Freilassung einen ersten Schritt. Eine zentrale Rolle hat dabei, neben Chavez, die kolumbianische Senatorin Cordoba, gespielt.

Daß Oehrlein nun wiederum nicht über die Verbindungen des Rechtsextremisten Uribe zu den Paramilitärs schreibt und über die Niederschlagung von sozialen Bewegungen in Kolumbien versteht sich von selbst. Als "objektiver" Journalist schreibt man eben auch nur im Interesse seiner Klientel und seiner Gehaltszahler.


Man sollte auch nicht vergessen, was Oehrleins Zeitung einen Tag nach dem Putsch gegen Allende schrieb:
"Im Augenblick der höchsten Gefahr konnten sich die Streitkräfte ihrer Verantwortung nicht mehr länger entziehen. Sie können nur obsiegen, wenn sie sofort und mit aller Schärfe reinen Tisch machen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.1973

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»Master of War« in vier Semestern


Seit dem Herbst 2007 bietet die Universität Potsdam den Masterstudiengang »Military Studies« in Zusammenarbeit mit zwei Instituten der Bundeswehr, dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr (Sowi) und dem Militärgeschicht­lichen Forschungsamt der Bundeswehr (MGFA), an.

In der aktuellen jungle WELT erschien dazu ein lesenswerter Artikel: Parieren geht über Studieren
Für den neuen Studiengang »Military Studies« arbeitet die Universität Potsdam eng mit zwei Instituten der Bundeswehr zusammen. Angeblich wird »kritische Wissen­schaft« betrieben.

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Leiharbeit als Personalstrategie


"Eine wachsende Zahl von Betrieben nutzt sie intensiv und macht sie zu einem festen Bestandteil der Personalstrategie - auch wenn kurzfristigen Vorteilen längerfristig Risiken gegenüberstehen. Aussicht auf eine stabile Beschäftigung haben nur wenige Leihkräfte. ..."
Grafik: Hans-Böckler-Stiftung

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Ich kann das irgendwie...
Ich kann das irgendwie nicht einordnen, ist das jetzt...
Gibriam (Gast) - 2. Februar, 17:16
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Im Bild: Sein ökonomisches Modell aktualisieren,...
nesta (Gast) - 10. Januar, 22:13
peinlich.... *kennt man...
peinlich.... *kennt man dieses gefühl eigentlich...
rosmarin - 6. Januar, 01:49

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