Montag, 17. Dezember 2007

New Jersey schafft Todesstrafe ab

"Today, through my signature on this bill, New Jersey abolishes the death penalty as a policy of our state." Der Bundesstaat hatte die Todesstrafe 1976 wieder eingeführt, nachdem das Oberste Gericht der USA ein bundesweites Verbot aufgehoben hatte. Noch immer gilt die Todesstrafe in 37 Bundesstaaten.

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Stapelweise Bücher, Diskussionen und Lesungen

linke buchmesse Zum 12. Mal fand am Wochenende in Nürnberg die Linke Literaturmesse statt, veranstaltet vom Literaturverein Libresso e.V. und Metroproletan Archiv & Bibliothek.
Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit Publikumszuspruch, ca. 1500 Menschen besuchten zwischen Freitag und Sonntag die Messe und die zahlreichen Veranstaltungen im Kulturzentrum K4.

Die Eröffnungsveranstaltung bestritt am Freitag Jutta Ditfurth mit ihrer Biografie über Ulrike Meinhof vor einem vollen Auditorium.
Auch die übrigen, mehr als 40, Veranstaltungen konnte sich über das Interesse nicht beklagen.
Im Großen Saal präsentierten linke Verlage und Antiquariate ihr Angebot, auf der Bühne führte Radio Z zahlreiche Interviews mit Autorinnen und Autoren. Die Interviews sollen in der nächsten Zeit auch als mp3-Dateien auf der Hompepage des freien Radios verfügbar sein.
Anwesend war auch Heike Schrader, die das Buch "Guantanamo auf griechisch" von Savvas Xiros übersetzt hat und in Nürnberg präsentierte. In der letzten Woche war die jW-Korrespondentin nach ihrer Ankunft am Flughafen Köln-Bonn festgenommen worden.

Völlig deplatziert auf dieser linken Buchmesse war der antideutsche ça ira-Verlag, der seine Aufgabe in der Beerdigung der deutschen Linken sehen. Für sie sind die deutschen Linken doch eh nur verkappte Antisemiten. Deutlich wurde das auch an der von ihnen angebotenen Veranstaltung "Rote Armee Fiktion", in der nur dumme Sprüche und die üblichen Antisemitismusvorwürfe aneinandergereiht wurden. Der Messe würde nichts fehlen, wenn sie im nächsten Jahr nicht mehr erscheinen würden. Es wäre auch nicht der "linke Pluralismus der Messe" in Gefahr, wenn sie nicht mehr erscheinen dürften. Verlage und Gruppen, die sich die Bekämpfung der Linken auf die Fahne geschrieben haben, haben auf einer linken Buchmesse einfach nichts zu suchen.

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Bier der Linken?

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superguppi (anonym) - 4. Juli, 13:07
Der Beitrag bei Gonorrea...
BoRev.net hat ebenfalls einen schönen Beitrag...
uebel (anonym) - 4. Juli, 09:40
schoßhündchen...
man ist das geil! der typ am andern ende iss schon...
tommegg (anonym) - 4. Juli, 09:24

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