Sonntag, 11. November 2007

"... dreimal gewählt ..."


"Der König mag König sein, aber er kann mich nicht zum Schweigen bringen. ... Der, der hier schlecht aussieht, ist derjenige, der die Kontrolle verloren hat, der uns befohlen hat, den Mund zu halten, als ob wir immer noch Untertanen wie im 17. oder 18. Jahrhundert wären. Auch der Indio Evo Morales ist Staatschef wie der König Juan Carlos von Bourbon. ... Der König ist genauso Staatschef wie ich, mit dem Unterschied, dass ich dreimal gewählt worden bin." Chavez über den spanischen König Juan Carlos

Während der Abschlußveranstaltung des 17. Iberoamerikanischen Gipfels in der chilenischen Hauptstadt bezeichnete Hugo Chavez des ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Aznar einen Faschisten. Das wollte sich der König, der sein Amt dem dem faschistischen Diktator Franco verdankt, nicht bieten lassen und verbat Chavez den Mund.

Zu den Hintergründen siehe "Chávez nennt Aznar einen Faschisten", amerika21.de

http://www.wikio.de

Das Land und seine Kandidatin


... Erst nach 17 Jahren zogen die Militärs sich in die Kasernen zurück, nachdem sie sich diverse Freibriefe hatten ausstellen lassen. Doch trotz der gewaltigen Wunden, die die Diktatur hinterließ, erholte sich das Land. Seit einem guten Jahr regiert mit Michelle Bachelet eine Frau das Land, deren Familie von der Diktatur gezeichnet wurde, die aber dennoch das Zeug hat, sprich über eine großes Charisma und eine große politische Intelligenz verfügt, um die schwere Aufgabe zu meistern, die Verwerfungen der jüngeren Geschichte abzumildern. Am vergangenen Freitag strahlte arte den Themenabend "Chile - Das Land und seine Präsidentin" aus.

Am 15. Januar 2006 wurde die Sozialdemokratin Michelle Bachelet die erste frei gewählten Präsidentin Chiles. Der Titel des Themenabends versprach einen Blick auf die Regierung Bachelet. Doch weit gefehlt. Gesendet wurde ein Portrait der Kandidatin Bachelet. Die chilenische Dokumentarfilmerin Maria Elena Wood hatte Bachelet in ihrem Wahlkampf begleitet und einen durchaus interessanten Film gemacht. Hatte man erwartet zu sehen, wie die Präsidentin zum Beispiel mit dem Streik der Pinguine umgegangen ist, wurde man enttäuscht.

Im Anschluß an die Doku "Die Tochter des Generals" zeigte arte einen sehr sehenswerten Film über die größte Kupfermine der Welt und die Folgen für Mensch und Umwelt.

Beide Filme lassen sich beim arte+7 anschauen und runterladen:
Die Tochter des Generals
Chile - Segen und Fluch einer Kupfermine

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Gibriam (Gast) - 2. Februar, 17:16
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nesta (Gast) - 10. Januar, 22:13
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