Montag, 20. August 2007

Mehr Geld? Nein für Hartz IV, ja für Parteien


Ein Anhebung der Hartz IV-Sätze sei nicht nötig zur Zeit meinte Unionsfraktionschef Kauder. "Ich meine, dass das geltende System der Anpassung von Hartz IV richtig und ausreichend ist."
Sagen kann das natürlich nur jemand, der sich keinen Kopp darum machen muss, was morgen auf seinem Teller landet.

Heute nun erklärte Roland Pofall, seines Zeichens CDU-Generalsekratär, seine Partei wolle die "Kinderarmut in Deutschland bekämpfen". Es könne nicht angehen, daß "zwei Millionen Kinder von Sozialtransfers lebten." Die eigentliche Zahl liegt noch deutlich höher, da hier nur Kinder bis zum 14. Lebensjahr einbezogen werden. Stellt man jedoch beide Positionen, Kauders und Pofalls, gegenüber, wird deutlich, wie groß der Wille zur Bekämpfung der "Kinderarmut in Deutschland" wirklich ist.

Am Wochenende wurde nun über Pressemeldungen bekannt, daß sich die Regierungsparteien auf eine Erhöhung der Parteifinanzen um 20 Millionen Euro erhöht werden sollen. Nach einem großen Aufschrei, versuchte man heute das ganze tiefer zu hängen. Ja, eine Erhöhung sei notwendig wegen der gestiegenen Preise, meinte Pofalla. Aber von 20 Millionen wollte niemand sprechen.

Mehr Geld für Bezieher von Hartz IV soll es trotz gestiegener Preise nicht gaben, aber für Parteien. Deutlicher können sie ihre Fratze nicht zeigen.

http://www.wikio.de

Chavez unter den Tisch gefallen ...


Üblicherweise findet sich auf der Titelseite der deutschsprachigen Ausgabe der Le Monde Diplomatique ein Leitartikel des Chefredakteurs Ignacio Ramonet. Nicht so in der Ausgabe vom August. Es fehlt aber nicht nur Ramonets Leitartikel in der aktuellen Ausgabe, die als Beilage zur Berliner tageszeitung (taz) erscheint, sondern auch ein Bericht des Kolumbianers Hernando Calvo Ospina über die Finanzierung der NGO Reporter ohne Grenzen durch die CIA und die us-amerikanische Regierung.

Der Bericht Ospinas wurde in deutsch zumindest auf der Internetseite veröffentlicht, mit einer nichtssagenden Erklärung aus dem Hause taz.
Was könnte am Leitartikel von Ramonet gestört haben? Nicht unwahrscheinlich, daß es die Person war, der Ramonet den Beitrag widmete: Hugo Chavez.

Der Artikel von Ramonet wurde von Thomas Immanuel Steinberg übersetzt und über seine Homepage veröffentlicht.

Es ist nicht das erste Mal, daß deutlich wird, warum die deutsche Ausgabe beim falschen Verlag erscheint. So wunderte sich Marie-Dominique Vernhes 2002 und 2005 über die deutschen Übersetzungen von Orginaltexten.

via amerika21.de

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Ich kann das irgendwie...
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Gibriam (Gast) - 2. Februar, 17:16
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nesta (Gast) - 10. Januar, 22:13
peinlich.... *kennt man...
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rosmarin - 6. Januar, 01:49

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