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Donnerstag, 8. Februar 2007

Seit 31 Jahren im Knast


Leonard Peltier war Mitglied des "American Indian Movement", einer Bewegung, die sich für die Rechte der us-amerikanischen Ureinwohner einsetzte. Seit 1976 befindet er sich im Knast, der Vorwurf: zweifacher Mord an FBI-Angehörigen. Ohne wirkliche Beweise wurde Peltier zu zweimal lebenslänglich verurteilt.

blackmask erinnert daran und schreibt über das mehr als fragwürdige Urteil. Lesen!

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Kuba: Kulturboykott beendet


Wie die junge Welt in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat die Bundesregierung ihren Kulturboykott gegen Kuba beendet und beteiligt sich über die Buchmesse Frankfurt nun an der Buchmesse Havanna, die am 8. Februar ihre Türen öffnen wird.

Im Jahre 2004 sollte die Bundesrepublik Deutschland Ehrengast der Buchmesse werden. Die Bundesregierung sagte ihre Beteiligung ab, der Auftritt der deutschsprachigen Verlage wurde dann vom »Büro Buchmesse Havanna« organisiert (redblog berichtete). Durch dieses Engagement konnte der Kulturboykott durchbrochen werden. Die erfolgreiche Präsentation deutscher Verlage in den vergangen Jahren schlug scheinbar einigen Herren im Auswärtigen Amt scheinbar schwer auf den Magen, wie Reinhard Thiele (Cuba Si und Mitglied des Sprecherkreises des »Büros Buchmesse Havanna«) gegenüber der jW erklärte.

Geistiger Höhepunkt des Auftrittes der Bundesregierung wird wohl am 12. Februar stattfinden. Dann Dagmar Schipanski, gescheiterte CDU-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, über "deutsch-deutsche Erfahrungen 1989/90" sprechen. Bleibt zu hoffen, daß ihr ordentlich Gegenwind auf der Veranstaltung ins Gesicht wehen wird. Diese "Erfahrungen" geben nur einen nämlich nur einen kleinen Einblick, was passieren würde, wenn die USA in "ihren" Hinterhof zurückkehren würden.

junge Welt, 08.02.2007
- Zweimal Deutschland
- »Man will einen Fuß in der Tür haben«
- Hintergrund: Contra el bloqueo

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Ausbau der Zusammenarbeit


In Quito bildeten Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro und seine ecuadorianische Amtskollegin María Fernanda Espinosa Garcés eine Kommission auf höchster Ebene, um die Zusammenarbeit beider Staaten zu koordinieren. Der designierte Botschafter Quitos in Venezuela, René Vargas, berichtete gegenüber der Presse von dem möglichen Bau einer Raffinerie im Norden Ecuadors. Das Gemeinschaftsprojekt soll von den Staatsfirmen PDVSA und Petroecuador durchgeführt werden. Zukünftig will man u.a. in den Bereichen Energie, Handel, Tourismus, Soziales, Bildung und Menschenrechte zusammenarbeiten.

Am heutigen Donnerstag sollen ein diesbezügliches Abkommen zur Zusammenarbeit unterschrieben werden.

Quelle: teleSUR

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