Dienstag, 16. Januar 2007

Pressemeldungen zur RLK 2007


Zum 12. Mal fand am Wochenende die internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin statt. Es war für die Veranstalterinnen, die Tageszeitung junge Welt und Cuba Sí, ein großer Erfolg. Mehr als 1400 BesucherInnen und zahlreiche PressevertreterInnen verfolgten die Konferenzbeiträge und die anschließende Podiumsdiskusion. Am Abend spielten die Berliner SKA-Bands Wellenreiter und Ginsenbonbons.

Hier gibt es eine kleine Presseschau über Artikel, die im Anschluß veröffentlicht worden sind.

junge Welt
- In der Tat: Es geht anders, 15.01.2007
- Und Arnaldo Otegi sprach doch, 15.01.2007
- Nicht radikal genug?, 15.01.2007
- Viel Schweiß, keine Tränen, 15.01.2007

Gara
- La izquierda internacional busca fórmulas de unidad para lograr el triunfo político, 15.01.2007

Neues Deutschland
- Ein schlechter & ein Dutzend gute Gründe, 15.01.2007

FAS
- Geht's noch ein bisschen linker?, 14.01.2007; im Volltext kostenpflichtig auf faz.net

Berliner Morgenpost
- Sozialisten laden Ex-Terrorist zu Konferenz, 14.01.2007

Indymedia
- Luxemberg-Konferenz: Nicht radikal genug?, 15.01.2007

Sowie zahlreiche Meldungen in spanischsprachigen Medien.

Am 31.01.2007 veröffentlicht die junge Welt eine Beilage zur Konferenz mit den Reden und Auszügen aus der Podiumsdiskussion.

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Ecuadors neuer Präsident machte Ernst


Am gestrigen Montag trat Rafael Correa sein Amt als neuer Präsident Ecuadors an. In seiner ersten Rede als Präsident bezeichnete er die Amtsübernahme als einen Politikwechsel, der mit seiner Wahl am 26. November 2006 begann. Das "Vaterland gehört jetzt allen", so Correa.












Correa machte vor zahlreichen ausländischen Vertreterinnen und Vertretern erneut deutlich, daß es eine verfassungsgebende Versammlung geben werde. Nur so sei auch ein wirklicher Politikwechsel möglich. Im Anschluß an die Zeremonie unterzeichnete Correa vor tausenden Menschen auf einem Platz in der Hauptstadt das "Dekret 0002" und machte damit den Weg für die verfassungsgebende Versammlung frei. Am 18. März 2007 soll die ecuadorianische Bevölkerung abstimmen, ob eine soclche verfassungsgebende Versammlung gewünscht ist. Unter Sprechchören wie "Correa, amigo, el pueblo esta contigo" und "El publo unido jamas sera vencido" folgte diesem Dekret auch gleich die Unterzeichnung des Dekrets mit der Nummer 0003, mit dem die Gehälter der Regierung und hoher staatlicher Funktionsträger gesenkt wurde. Als Obergrenze aller Staatsgehälter, inklusive des Präsidenten, gelten nun 4.000 Dollar. Anschließend wurde die neuen Ministerinnen und Minister vereidigt. Auch hier geht Correa deutlich andere Wege. Statt auf Funkionäre setzt der neue Präsident auf Experten, das Durchschnittsalter seiner Regierungsmitglieder liegt deutlich unter denen der Vorgängerregierungen. Einige der neuen Minister sind noch nicht einmal 40 Jahre, Correa selbst ist 43 und somit der jüngste Präsident in der Geschichte des Landes. Der Frauenanteil liegt so hoch wie noch nie. Sieben der 17 Ministerien werden künftig von einer Frau geführt.

Zu den Gästen zählten neben den Präsidenten von Venezuela und Bolivien, Hugo Chavez und Evo Morales, die zu seinen politischen Freunden zählen, auch die Präsidenten Brasiliens, Chiles, Paraguays. Kolumbiens Präsident Uribe erschien ebenfalls. Lange hatte er offen gelassen, ob er an der Zeremonie teilnehmen werde. Grund dafür sind diplomatische Auseinandersetzungen über den Einsatz von Herbiziden im Grenzbereich beider Länder (redblog berichtete).
In keiner Agenturmeldung wird vergessen zu erwähnen, daß auch der iranische Präsident Ahmadinedschad anwesend war, der sich zur Zeit auf einer Rundreise in Lateinamerika befindet. (Siehe hierzu auch Artikel aus jW, 16.01.2007)

Aber auch Vertreterinnen und Vertreter sozialer und indigener Organisationen wie Hebe Bonafini von den Madres de Plaza de Mayo reisten nach Quito. Auf Einladung Correas reiste auch Gregor Gysi, einer der Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, in die ecuadorianische Hauptstadt. Neben der Teilnahme an der Amtseinführung stehen Unterredungen mit Boliviens Präsident Evo Morales, der Präsidentin Chiles, Michelle Bachelet und Venezuelas Präsident Hugo Chavez auf seinem Programm.

Dokumentiert: Antrittsrede von Rafel Correa

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hrhr
ich bin im moment wirklich ausgesprochen verpeilt *g*
docque (anonym) - 6. August, 17:06
genau!
deswegen hab ich das ja auch verlinkt ;).
tommegg - 6. August, 16:18
wer in die neuen Sachen...
wer in die neuen Sachen mal reinhören möchte(bevor...
docque (anonym) - 6. August, 14:51

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