Donnerstag, 4. Januar 2007

100.000 Franken für die widerständige Linke


Der Text wurde nach einem Hinweis eines Redaktionsmitgliedes von antidot geändert.

antidot logoMit dem Aufruf "Eignet euch den ‚vorwärts’ an" [pdf] haben die Redaktion des Schweizer vorwärts und der Verwaltungsrat im Oktober 2005 die sozialistische Wochenzeitung der Deutschschweiz neu lanciert. Sechs Monate lang ist der vorwärts in der neuen Form erschienen: Mit neuen KolumnistInnen, festen Beiträgen der am "Relaunch" beteiligten Gruppen und spannenden Auseinandersetzungen. Im März 2006 hat die Trägerschaft des alten Vorwärts – die Partei der Arbeit und ihre deutschschweizer Sektionen – mit einer hauchdünnen Mehrheit beschlossen, des Projekt abzubrechen und den vorwärts wieder stärker an die PdA anzubinden. Am 1. Mai 2006 hat die alte Redaktion, der in der Folge – im gegenseitigen Einverständnis – gekündigt worden ist, die letzte Nummer des alten Vorwärts produziert.
Als Folge davon haben sich die MitliederInnen der alten Redaktion und viele andere mit der möglichen Lancierung einer neuen Zeitung der widerständigen Linken beschäftigt, weder vorwärts noch WOZ könnten diese Funktion ausüben. Also begann man mit der Planung des eigenen Zeitungsprojektes und präsentierte im Juni eine Publikation mit dem Arbeitstitel zwischenberichte. Die MacherInnen stießen auf Interesse, also gründete man im September einen Verein und begann mit der Planung. Mittlerweile erschienen vier Ausgaben des "Projektes zur Lancierung einer Wochenzeitung aus der widerständischen Linken". Nun soll die erste reguläre Zeitung, die den Titel "antidot" (medizinischer Begriff für Gegengift) tragen wird, am 1. Mai 2007 erscheinen. Bis dahin ist es jedoch notwendig, daß am 100.000 Franken sammelt, um das Zeitungsprojekt auf feste Füße stellen zu können. Des weiteren benötige man mindestens 2000 AbonnentInnen, wie die Redaktion in der letzten Ausgabe mitteilten.
Die beiden letzten Ausgaben lassen erhoffen, daß hier ein äußerst interessantes Zeitungsprojekt im Entstehen ist.
antidot
Es bleibt dem Projekt zu wünschen, daß die 100.000 Franken und die benötigten AbonnentInnenzahlen zusammenkommen. Linke und alternative Medien haben in der heutigen Medienlandschaft einen schweren Standpunkt, wie man zuletzt am Scheitern der Göttinger Wochenzeitung und des Nachfolgeprojektes Neue Göttinger Wochenzeitung gesehen hat.
Die aktuellen Ausgabe antidot Nr. -1/2 informiert über den Stand der Planungen, den Volksaufstand in Oaxaca, das Friedensabkommen in Guatemala von 1996 und vieles anderes mehr. Außerdem liegt der Ausgabe eine sehr interessante Beilage mit Beiträgen aus der antirassistischen Bewegung bei.

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Linkliste und Blogroll erweitert


Es wurde mal wieder Zeit neue Links aufzunehmen.
Einige Links finden sich in der linken Spalte, viele andere mehr hier. An dieser Stelle ein Willkommen an blackmask, Perspektive 2010 und Politik hinter den Schlagzeilen.
Neu angelegt wurde die Rubrik Musik, der Feinschliff dieser Liste folgt demnächst.

Links: Blogs | Medien | Politik | Antifa | Guerilla | Musik

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Klage gegen Kolumbien in Vorbereitung


Ecuadors scheidender Außenminister Francisco Carrión gab bekannt, daß sein Land eine Klage gegen Kolumbien vor die Vereinigung Amerikanischer Staaten (OEA)einreichen will. Damit reagiert Ecuador auf die andauernden diplomatischen Auseinandersetzungen mit seinem Nachbarland. Seit einiger Zeit sind die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Länder nahezu auf Null gefahren, nachdem Kolumbien umstrittene Sprüheinsätze gegen Kokafelder im kolumbianischen Grenzgebiet zu Ecuador wieder aufgenommen worden hat (redblog berichtete).
Das dabei eingesetzte Herbizit Glyphosate vernichtet jedoch nicht nur die Kokafelder, sondern zerstört auch andere Pflanzen und schädigt den Organismus von Mensch und Tier. Durch die grenznahe Besprühung und Wetterlagen gelangt das Herbizit auch immer wieder auf ecuadorianisches Staatsgebiet.
Am vergangen Sonntag telefonierte der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe mit Rafael Correa, der am 15. Januar das Präsidentenamt in Ecuador antreten wird. Über Inhalt der Gespräche gibt es laut verschiedener Medien keine Information. Die Äußerungen Uribes und das andauernde Anklagen der Besprühungen von Seiten Correas lassen jedoch den Schluß zu, daß es keine Annäherung beider Gesprächspartner gab.
Die Frage, ob er an der Amtseinführung Correas teilnehmen werde, ließ Uribe gegenüber Journalisten offen. Er sei wegen der Terminplanung noch mit seinem Außenminister im Gespräch.

Jorge Barón, Direktor der kolumbianischen Antidrogenpolizei, erklärte am Mittwoch, daß man 10.128 Hektar illegale Bepflanzungen im Grenzgebiet besprüht habe. Noch fehle die Besprühung weiterer 3.000 Hektar.

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Ich kann das irgendwie...
Ich kann das irgendwie nicht einordnen, ist das jetzt...
Gibriam (Gast) - 2. Februar, 17:16
mas socialista?
Im Bild: Sein ökonomisches Modell aktualisieren,...
nesta (Gast) - 10. Januar, 22:13
peinlich.... *kennt man...
peinlich.... *kennt man dieses gefühl eigentlich...
rosmarin - 6. Januar, 01:49

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