Vereinter Versuch gegen Chavez
redblog - 9. August, 23:31 - Lateinamerika
Teile der venezolanischen Opposition haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen geeinigt. Nachdem dies heute bekannt wurde, sagte man die für Sonntag geplanten Vorwahlen ab.
Mit der Einigung auf den gemeinsamen Kandidaten Manuel Rosales hofft man, den Präsidenten Hugo Chavez schlagen zu können. Der Sozialdemokrat Rosales ist einer von zwei oppositionellen Gouverneuren. Er gehörte früher der sozialdemokratischen und staatstragenden Acción Democratica an, die mittlerweile ebenso wie die ehemals zweite große Partei COPEI in der Versenkung verschwunden ist. Neben Julio Borges von der Partei Primero Justicia (PJ), die weit rechts steht und von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird, verzichtete auch Teodoro Petkoff auf seine Kandidatur. Petkoff, Ex-Guerillero, Ex-Kommunist und als ehemaliger Minister, der seiner linken Vergangenheit schon lange abgeschworen hat und heute weit rechts steht, ist Direktor der Abendzeitung Tal Cual.
Mit weiteren Kandidaten ist zu rechen, ein Streit zwischen den zur Zeit untereinander friedlichen Opposition nicht unwahrscheinlich. Ein erneuter Boykott der Wahlen auch nicht. Bei den Parlamentswahlen 2005 zog sich die rechte Opposition wenige Tage vor der Abstimmung zurück, nachdem Umfragen ihnen ein Desaster voraussagten.
Mit der Einigung auf den gemeinsamen Kandidaten Manuel Rosales hofft man, den Präsidenten Hugo Chavez schlagen zu können. Der Sozialdemokrat Rosales ist einer von zwei oppositionellen Gouverneuren. Er gehörte früher der sozialdemokratischen und staatstragenden Acción Democratica an, die mittlerweile ebenso wie die ehemals zweite große Partei COPEI in der Versenkung verschwunden ist. Neben Julio Borges von der Partei Primero Justicia (PJ), die weit rechts steht und von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird, verzichtete auch Teodoro Petkoff auf seine Kandidatur. Petkoff, Ex-Guerillero, Ex-Kommunist und als ehemaliger Minister, der seiner linken Vergangenheit schon lange abgeschworen hat und heute weit rechts steht, ist Direktor der Abendzeitung Tal Cual.
Mit weiteren Kandidaten ist zu rechen, ein Streit zwischen den zur Zeit untereinander friedlichen Opposition nicht unwahrscheinlich. Ein erneuter Boykott der Wahlen auch nicht. Bei den Parlamentswahlen 2005 zog sich die rechte Opposition wenige Tage vor der Abstimmung zurück, nachdem Umfragen ihnen ein Desaster voraussagten.
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Das aktuelle Buch des Direktors der Monatszeitschrift Le Monde Diplomatique, Ignacio Ramonet, ist ein wichtiges Dokument kubanischer und internationaler Politik und Geschichte. Unabhängig von dem gegenwärtigen Gesundheitszustand Fidel Castros. Im Ergebnis eines 100stündigen Interviews befragte der Journatist den kubanischen Präsidenten zu seiner Person, zur Geschichte seines Landes und zur Politik der letzten Jahrzehnte. Noch ist das Buch "
































