Mittwoch, 9. August 2006

Vereinter Versuch gegen Chavez


Teile der venezolanischen Opposition haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen geeinigt. Nachdem dies heute bekannt wurde, sagte man die für Sonntag geplanten Vorwahlen ab.
Mit der Einigung auf den gemeinsamen Kandidaten Manuel Rosales hofft man, den Präsidenten Hugo Chavez schlagen zu können. Der Sozialdemokrat Rosales ist einer von zwei oppositionellen Gouverneuren. Er gehörte früher der sozialdemokratischen und staatstragenden Acción Democratica an, die mittlerweile ebenso wie die ehemals zweite große Partei COPEI in der Versenkung verschwunden ist. Neben Julio Borges von der Partei Primero Justicia (PJ), die weit rechts steht und von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird, verzichtete auch Teodoro Petkoff auf seine Kandidatur. Petkoff, Ex-Guerillero, Ex-Kommunist und als ehemaliger Minister, der seiner linken Vergangenheit schon lange abgeschworen hat und heute weit rechts steht, ist Direktor der Abendzeitung Tal Cual.

Mit weiteren Kandidaten ist zu rechen, ein Streit zwischen den zur Zeit untereinander friedlichen Opposition nicht unwahrscheinlich. Ein erneuter Boykott der Wahlen auch nicht. Bei den Parlamentswahlen 2005 zog sich die rechte Opposition wenige Tage vor der Abstimmung zurück, nachdem Umfragen ihnen ein Desaster voraussagten.

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Unter vier Augen


Das aktuelle Buch des Direktors der Monatszeitschrift Le Monde Diplomatique, Ignacio Ramonet, ist ein wichtiges Dokument kubanischer und internationaler Politik und Geschichte. Unabhängig von dem gegenwärtigen Gesundheitszustand Fidel Castros. Im Ergebnis eines 100stündigen Interviews befragte der Journatist den kubanischen Präsidenten zu seiner Person, zur Geschichte seines Landes und zur Politik der letzten Jahrzehnte. Noch ist das Buch "Fidel Castro: Biografia a dos Voces" nur in spanischer Sprache erhältlich, ein deutscher Verleger hat sich noch nicht gefunden.

Im Vorwort beschreibt Ramonet, wie es zu diesem Interview und dem daraus entstandenem Buch kam. 2001 veröffentlichte er ein Interview mit Subcomandante Marcos als Buch. Castro habe dies gelesen und sei angetan gewesen. Daraus entstand die Idee, deren Umsetzung jedoch ein weiter Weg war. Bereits in den 80er Jahren erschienen zwei Interviewbücher mit Fidel Castro: Frei Bettos "Nachtgespräche mit Fidel" und Gianni Minas "Habla Fidel".

Ramonet fragt nach der Kindheit Castros, nach dem Besuch des Papstes in Kuba, den gesellschaftlichen Entwicklungen und den Schwierigkeiten in Kuba und vieles andere.
Nachdem Berichte über die gesundheitliche Situation Castro veröffentlicht wurden, begannen erneut die Spekulationen. "Was kommt nach Castro?" Auch dieser Frage widmet sich Ramonet in dem Interview.

Sehr lesenswert. Wer sich schnell das Buch besorgt, könnte noch eine Sonderedition erhalten, der eine einstündige DVD mit Ausschnitten des Interview beigelegt ist.

DEBATE I Taschenbuch I 656 Seiten I ab 16.00 € I ISBN 0307376532

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BILD Dir Deine Wahrheit


Gandhi, Einstein und Galilei. Bilder dieser drei Herren zieren die neue Kampagne der BILD-Zeitung. Auf den Plakaten findet sich der Slogan "Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. BILD Dir Deine Meinung". Selten so gelacht. Das dachten sich auch einige Blogger und posteten ihre eigenen Vorschläge.

Orginal von BILD

berlincityblues.com
Alternative Vorschläge

bildblog.de

blog.dignitatis.com

blog.acidchaos.de

blog.dignitatis.com
Klicken für Orginalgröße

Mal sehen, was in der nächsten Zeit noch so für Vorschläge auftauchen.

via bildblog

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Wieder Schülerproteste in Chile


In der chilenischen Hauptstadt kam es gestern erneut zu Protesten von Oberschülern. Mehrere tausend Schüler gingen auf die Straße, um gegen die Bildungspolitik zu protestieren.
Sie forderten eine bessere finazielle Ausstattung des öffentlichen Schulsystems, welches gegenüber den vielen Privatschulen stark benachteiligt wird.
Laut Medienmeldungen verlangten sie auch eine Verbessung der baulichen Zustände. In einige Schulen müßte man in schlechter Nachbarschaft zu Ratten lernen.




Quelle: Indymedia
Wie schon bei den großen Schülerprotesten im Mai und Juni 2006 ging die Polizei mit viel Härte gegen die Demosntration vor, was Ausschreitungen zur Folge hatte. Dabei traf es auch mal wieder eine Freßbude von McDonald´s. Laut einer Mitteilung aus dem Innenministerium wurden 99 Schüler verhaftet.

Quellen:
indymedia, teleSUR, EL QUINTO INFIERNO

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Gibriam (Gast) - 2. Februar, 17:16
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nesta (Gast) - 10. Januar, 22:13
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peinlich.... *kennt man dieses gefühl eigentlich...
rosmarin - 6. Januar, 01:49

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