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Dienstag, 14. Februar 2006

Der doppelte Präsident


Evo Morales bleibt Präsident der sechs Verbände der Cocabauern von Cochambamba. Sie erhoffen sich mit der Entscheidung, daß Morales als bolivianischer Präsident das Thema Coca international thematisieren kann.
Vom 11. bis 13. Februar fand in Cochabamba ein Kongreß von Cocabauern (8º Congreso de las Seis Federaciones Cocaleras del Trópico de Cochabamba) statt, wo Morales am Samstag seine künftige Cocapolitik beschrieb.

Unterdessen verlangte Morales von den USA die Auslieferung des Ex-Präsidenten Gonzalo Sánchez de Lozada, der in den Vereingten Staaten im Exil lebt. Sánchez de Lozada soll in Bolivien vor Gericht gestellt werden, da er für die Erschießung von 32 Personen während Protesten gegen seine Regierung im Februar 2003 verantwortlich sei.

Quellen: La Razón, El Independiente

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Betrug mit Hilfgeldern


Nach Erkenntnissen der Aufsichtsbehörde des US-Kongresses gab es bei der Verteilung von Hilfgeldern für die Opfer der Hurrikan "Katrina" Veruntreuungen und Berügereien in Millionenhöhe. Das wurde jetzt durch eine Studie (pdf!) bekannt.
Anträge wurden durch die Behörde für Katastrophenmanagement zum Teil ungeprüft bewilligt. So wurden Hilfsgelder ausgezahlt, obwohl die Anträge die Sozialversicherungsnummer von Toten aufwies.

Beim Hurrikan "Katrina" wurde offensichtlich, wie es um die Katastrophenhilfe bestellt ist und, daß die Ärmsten unter diesem Chaos am meisten zu leiden haben.

Quelle: Der Standad

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Buchmesse beendet, weiter gehts


Am Sonntag endete die Buchmesse Havanna. Nachdem die Tore geschlossen waren begann der Streß: sie geht auf Reise. Bis zum 5. März wird die Messe durch das Land reisen, um so auch die Menschen zu erreichen, die den Weg nach Havanna nicht fanden.

In den neun Tagen der Buchmesse kamen 80.000 BesucherInnen, neuer Rekord. Das Interesse am gedruckten Wort war so groß wie nie. Am letzten Messetag wurden auch die Preise für die besten Standpräsentationen vorgestellt. Die Auszeichnung für den besten internationalen Auftritt wurde den deutschsprachigen Verlagen (Deutschland, Schweiz und Österreich) überreicht. Sicherlich auch als Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz. Nachdem die deutsche Regierung 2003 beschloß an der Buchmesse im Zusammenhang mit der europäischen Blockadepolitik nicht teilzunehmen, obwohl die BRD als Gastland eingeladen war, gründete sich das Büro Buchmesse Havanna. Nun im dritten Jahr, organisierte es die Auftritte deutschsprachiger Verlage in Havanna. Ihre Arbeit wurde zum Erfolg.

Weitere Berichte und Interviews zur Buchmesse aus junge Welt:
1; 2; 3; 4;

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solidarische reklame
15. internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz 2010

Es ist nur Satire, Schätzchen!


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kommentare

hier im blog gab es erst...
hier im blog gab es erst anfang des jahres die 'atheist...
redblog - 6. Dezember, 15:47
Unverständlich
Warum ist es unter Linken nur so verbreitet zwar das...
Nüchterner Denker (Gast) - 6. Dezember, 15:29
Yeah
geile sache was ich hier lesen muss. bis jetzt musste...
Loooser (Gast) - 5. Dezember, 18:14

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