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Montag, 23. November 2009

Qualitätsjournalismus, Folge 1956


Billige Dokus statt teurer News: Diesen Sparkurs will ProSiebenSat.1 seinem defizitären Nachrichtenkanal N24 verordnen. ... Dort läuft doch jetzt schon nur billiges Dokutainment, Militariamist und Dokus à la "Hitlers Hunde".

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Unemployment Map




Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den USA von Januar 2007 bis September 2009.

via on the left side

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Sonntag, 22. November 2009

Kein TV-Tipp: Zweiteiliger Komplex in der ARD


Ein afrikanisches Sprichwort lautet: »Solange die Löwen nicht ihre eigenen Historiker haben, werden die Jagdgeschichten stets die Jäger glorifizieren.« Eichingers Film macht genau dies. Ihm scheint es nicht einmal um die Opfer von Anschlägen zu gehen, schon gar nicht um die politischen Fehler, die die RAF gemacht hat, sondern einfach darum, abzuschrecken und zu denunzieren. Und damit denjenigen, die zur RAF stießen, auch noch ihren moralischen Anspruch abzusprechen. Der Film ist eine Beleidigung all derer, die für Emanzipation und Befreiung gekämpft haben, und all derer, die versuchen, Widerstand gegen die bestehende Weltordnung zu organisieren.
aus: junge Welt, 24.09.2008, nachzulesen auf indymedia
Vielleicht sollte man dem Film, der auf einem Buch von Stefan Augstein basiert, daher ein anderen Titel gebe:


Sonntag und Montag in der ARD, jeweils 20.15 Uhr

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Spezialdemokrat des Tages: Peer Steinbrück


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Donnerstag, 19. November 2009

Im Zweifelsfall: Oskar!


Die mediale Berichterstattung über die Person Oskar Lafontaine hatte in jüngster Zeit immer weniger mit objektivem Journalismus und politischer Bildung gemein. Hier nun eine kleine Übersicht der Diffamierungs-Ergüsse unserer Mainstream Medien der letzten Jahre:


Lafontaine hat Schuld ... …, dass die SPD '99 ohne Parteichef da stand!

… am Sieg der CDU bei den Landtagswahlen '99 im Saarland!

… am schlechten Abschneiden der Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus!

…, dass Wowereit sich bei der Abstimmung zum Reformvertrag enthalten hat!

… an einer möglichen Tolerierung von rot-grün in Hessen!

… die Wähler in Hessen verführt zu haben!

… an Kaufmanns Austritt!

… an einer öffentlichen Diffamierung unserer rechtschaffenen Medien!

… am "unsymptomatischen" Abschneiden der Linkspartei im Saarland!

…, dass soziale Unruhen in Deutschland geschürt werden!

… am Niedergang der SPD!

… am Ergebnis der Bundestagswahl der SPD!

… an Jamaica im Saarland!

... am Scheitern von Rot-Rot-Grün im Saarland!

..., dass innerhalb der LINKEN ein Nachfolgerstreit entbrannt ist!
Weiterlesen, um die in den bürgerlichen Medien verbreiteten Gerüchte zu erfahren.

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Rückschau: Endstation Chaos. Die Bahn auf gefährlichem Kurs



Film von Ursel Sieber und Norbert Siegmund, weitere Informationen zur Dokumentation.

Die sehenswerte Doku kann man sich in der ARD-Mediathek anschauen oder von dort direkt downloaden [wmv, 141 MB].

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Dienstag, 17. November 2009

Immer feste drauf ...


Wer das aktuelle Heft des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg kauf, stößt unweigerlich auf einen Artikel über Oskar Lafontaine, in die Tasten geklimpert von Stefan Berg und Markus Deggerich.
Man braucht kein Freund Lafontaines zu sein, um festzustellen, dass der viel gepriesene "objektive Journalismus" in diesem Artikel ganz sicher nicht anzutreffen ist. Nachdem die Linkspartei bei den Bundestagswahlen ihr bisher bestes Ergebnis erzielte, traf sich die neue Fraktion zwei Wochen später im brandenburgischen Rheinsberg zur Klausurberatung. Dort tauchte auch der Parteivorsitzende Lafontaine auf und erklärte, künftig nicht mehr für einen der beiden Fraktionchefposten zur Verfügung zu stehen.

Wie die beiden Schreiberlinge aus der Hauptstadtredaktion des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg nun mitteilen, war Lafontaine in den letzten Wochen eher wenig im Bundestag und Parteivorstand anzutreffen. Die Gründe für seine Abwesenheit kennen die beiden genau: Seine Frau habe ihn zurück an die Saar geholt, nach dem Lafontaine eine Affaire mit der mittlerweile ebenfalls im Bundestag sitzenden Sahra Wagenknecht. Keine Beweise, aber jede Menge Spekulationen und Halbwissenheiten.

Heute nun erklärte Lafontaine: "Ich werde mich am Donnerstag zu einem seit längerem geplanten chirurgischen Eingriff in eine Klink begeben. Es handelt sich um eine Krebserkrankung. Nach überstandener Operation werde ich zu Beginn des neuen Jahres unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen darüber entscheiden, in welcher Form ich meine politische Arbeit weiterführe." Nun kann man selbst an der Hamburger Brandstwiete nicht an einer solchen Nachricht vorbei. Natürlich schreibt man über die Erkrankung und bevorstehende OP. So ganz unter den Tisch fallen lassen, konnte man die "Enthüllungen" der beiden Superjournaillisten, nicht. Deshalb heißt es dort: Nach Informationen des SPIEGEL wurden in der Parteispitze andere Gründe für Lafontaines Rückzug ins Saarland diskutiert: Lafontaine sei seiner Parteigenossin Sahra Wagenknecht nicht nur inhaltlich näher gekommen, hieß es, von einem Verhältnis sei die Rede. Daher habe er sich auf Druck seiner Ehefrau vom Vorsitz der Bundestagsfraktion in Berlin zurückgezogen. Das Ehepaar Lafontaine und sein Parteikollege Gregor Gysi wollten zu den Gerüchten keine Stellung nehmen, Wagenknecht dementierte eine private Beziehung. Deggerich ist ein Experte seines Faches und bekannt für seine fundierten und detaillierten Artikel.

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Los Olvidados


Documental de la V Visita Asturiana de Verificación de los Derechos Humanos. Una nueva entrega de Los Olvidados que centra su atención sobre Colombia, con realización y montaje de Nacho Salgado.


Directlink

via rebelion

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"Deutschland, Deutschland über alles. .."


Musikalische Panne [sic!] im Schloss Bellevue: Bundespräsident Horst Köhler hatte DDR-Bürgerrechtler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, die Feierstunde sollte mit der Nationalhymne enden. Doch Liedermacher Stefan Krawczyk vergriff sich im Text - und sang die verpönte erste Strophe.
"Deutschland, Deutschland über alles. .." hob Liedermacher Stefan Krawczyk an, bis er unterbrochen und darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei der offiziellen deutschen Nationalhymne nur die dritte Strophe des "Liedes der Deutschen" von Hoffmann von Fallersleben gesungen wird: "Einigkeit und Recht und Freiheit ...". Die ersten beiden Strophen sind zwar nicht verboten, aber - nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus - weitgehend tabuisiert.
Es war also eine "musikalische Panne", so schreibt es jedenfalls das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg ...

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Montag, 16. November 2009

Reklame: Die Frisur sitzt ...


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solidarische reklame
linke literaturmesse nürnberg


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