Freitag, 18. Mai 2012

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick


1LATEINAMERIKA
Mit einer Gesamtsumme von 69 Milliarden US-Dollar sind im vergangenen Jahr die Überweisungen von im Ausland lebenden Lateinamerikanern in ihre Heimatländer um acht Prozent angestiegen.

Diese Woche erschienen die neuen Ausgaben der ila und der Lateinamerika Nachrichten.

ECUADOR
Ecuadors Wirtschaftswachstum steht im regionalen Vergleich weiterhin an dritter Stelle. Nach Angaben der Ministerin für Sozialentwicklung, Jeannette Sánchez, ist das Bruttoinlandsprodukt des Landes im Jahr 2011 um 7,8 Prozent gestiegen.

KOLUMBIEN
Die Entwaffnung eines Teils der rechtsextremen AUC "Autodefensas Unidas Colombianas" wurde als großer Erfolg des damaligen Präsidenten Álvaro Uribe gefeiert. Aussagen in einem Strafprozess gegen sechs Kriminelle vor einem Gericht in der kolumbianischen Großstadt Medellín belegen nun, dass eine Demobilisierungsaktion inszeniert war. (Ach, wirklich? War doch schon lange klar ... Anmerk. redblog)

KUBA
Die Tochter des kubanischen Präsidenten Raúl Castro hat am Samstag eine Parade für die Rechte von Homosexuellen durch die Straßen von Havanna angeführt. Mariela Castro erklärte, ihr Vater wolle die sexuelle Diskriminierung beenden.

Das Netzwerk Cuba, ein Zusammenschluss von gut 40 politischen und entwicklungspolitischen Kuba-Gruppen in Deutschland, hat den CDU-Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz (CDU) "Niveau- und Substanzlosigkeit" und "Verunglimpfung" der sozialistischen Regierung in Havanna vorgeworfen.

MEXIKO
Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot. Laut örtlichen Medien starb er am Dienstag im Alter von 83 Jahren an einem Herzschlag.

PARAGUAY
Nach 66 Jahren faktischer Illegalität hat das Oberste Wahlgericht Paraguays Anfang Mai die Kommunistische Partei des südamerikanischen Landes zugelassen.

VENEZUELA
Die deutsche Bundesregierung drängt innerhalb der Europäischen Union auf eine verstärkte und offenere Unterstützung der rechtsgerichteten Opposition gegen die Regierung von Präsident Hugo Chávez in Venezuela.

Mit der bolivarischen Revolution begann ein weitreichender Umbau des Gesundheitssystems in Venezuela.

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Freitag, 11. Mai 2012

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick


1LATEINAMERIKA
In Spanien sind Arbeitsmigranten aus Südamerika von Arbeitslosigkeit und Sparmaßnahmen betroffen. Immer mehr Lateinamerikaner kehren dem Arbeitsexil darum den Rücken.

CHILE
Staatschef Sebastián Piñera rüstet sich gegen wachsende Unruhen. Die nötigen Wasserwerfer liefert das österreichische Unternehmen Rosenbauer – direkt und ohne jede Ausschreibung.

HAITI
Haitis Präsident Michel Martelly hatte bei der Wahl seiner Premierminister bisher keine glückliche Hand. Zwei Kandidaten fielen schon im Kongress durch den Rost und Garry Conille amtierte gerade vier Monate. Nun soll es der bisherige Außenminister Laurent Lamothe richten.

HONDURAS
Erneut ist in Honduras ein Aktivist der Opposition einem Mord zum Opfer gefallen. Erick Martínez Ávila wurde am Morgen des 7. Mai ermordet an der Fernstraße von Tegucigalpa nach Olancho im Nordosten aufgefunden, nachdem er bereits seit Sonntag vermisst worden war.

MEXIKO
Millionen Kinder leben zwischen Armut, Hunger und Arbeit in ausbeuterischen Verhältnissen. Viele Kinder verpassen durch Arbeit den Schulbesuch.

Mexiko steht wegen systematischer Menschenrechtsverletzungen in der Kritik. Die deutsche Bundesregierung interessiert das allerdings kaum – ihr sind Exportmärkte für BRD-Produkte wichtiger.

KOLUMBIEN
In einem am Sonntag publizierten Video hat die kolumbianische Rebellenorganisation FARC die Gefangennahme des französischen Journalisten Romeo Langlois bestätigt.

KUBA
Kubas stellvertretender Außenminister Dagoberto Rodriguez hat den spanischen Außenminister José Manuel García-Margallo aufgefordert, die "Einmischungen in innere Angelegenheiten Kubas" einzustellen.

In Kuba könnten weitreichende Neuerungen in den Reiseregelungen anstehen. Nach einem Bereicht der Nachrichtenagentur AP hat Parlamentspräsident Ricardo Alarcón eine "radikale" und "tiefgreifende" Neuregelung der Migrationsbestimmungen binnen weniger Wochen angekündigt.

VENEZUELA
Die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation (Interpol) hat am Mittwoch Haftbefehl gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Strafgerichtskammer des Obersten Gerichtshofes Venezuelas, Eladio Aponte Aponte erlassen.

Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro hat im Streit um die Menschenrechtskommission CIDH für die Schaffung eines eigenen Gremiums der Länder Lateinamerikas und der Karibik plädiert.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Mitglieder des neu gegründeten Staatsrats (Consejo de Estado) benannt.

Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sein "Unbehagen" angesichts der Unterstützung ausgedrückt, die rechtsgerichtete politische Kräfte seines Landes dem Oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Henrique Capriles Radonski in Venezuela zukommen lassen.


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Donnerstag, 10. Mai 2012

Rosenbauer: Wasserwerfer gegen den Protest


Rosenbauer

Der Standard: Staatschef Sebastián Piñera rüstet sich gegen wachsende Unruhen. Die nötigen Wasserwerfer liefert Rosenbauer - direkt und ohne jede Ausschreibung

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Dienstag, 8. Mai 2012

Tag der Befreiung - спасибо, thank you, merci beaucoup, dziękuję, danke!




Nie wieder Faschismus! Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen!



Antifaschistisches Fest
Wer nicht feiert, hat verloren!
Montag, 9.Mai 2012, ab 14.00 Uhr
Parkplatz Rosengarten / Puschkinallee im Treptower Park

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Freitag, 4. Mai 2012

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick


1In dieser Woche fällt der Nachschlag etwas knapp aus, ab der kommenden Woche dann wieder ausführlicher.

BOLIVIEN
Boliviens Regierung hat am 1. Mai die Stromnetze verstaatlicht. Spanischer Konzern enteignet. Die EU-Kommission verlangt Entschädigung.

EL SALVADOR
In El Salvador hat ein Waffenstillstandspakt zwischen den beiden größten Jugendbanden die Zahl der Morde mehr als halbiert.

KOLUMBIEN
In den vergangenen Tagen ist es zu einer Welle der Gewalt gegen kolumbianische Gewerkschafter gekommen.

MEXIKO
Erneut wurde in Mexiko eine Journalistin ermordet.

NICARAGUA
Im Alter von 81 Jahren ist Tomás Borge, Gründungsmitglied der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront Nicaraguas (FSLN), am Montag abend in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua gestorben.

PERU
In Peru gefährden tausende nicht mehr genutzte Erdölbrunnen Mensch und Natur. Über 200 davon werden sogar als ernste Bedrohung eingestuft.

VENEZUELA
Neues Gesetz reduziert Arbeitszeit, verbietet Leiharbeit und verlängert Mutterschutz. Opposition kritisiert mangelnde Diskussion, Regierung sieht Partizipation.

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Erstklassig
Was politisch korrekt ist oder nicht will ich nicht...
Ingo Dittmann (Gast) - 21. April, 15:41
Chemnitz, diese Nazinest,...
Chemnitz, diese Nazinest, hat ja keine anderen Probleme.
Gibriam (Gast) - 19. April, 19:44
Contra
Mir hat die Dokumentation einen sehr guten Einblick...
- (Gast) - 1. April, 01:21

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